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JAHRESBERICHT 2006
des Präsidenten der CVP des Wahlkreises Pratteln Geschätzte Damen und Herren Gemäss Artikel 9 und 11.7 unserer Parteistatuten erlaube ich mir, Ihnen über das Geschäftsjahr 2006 Bericht zu erstatten. 1. Allgemeines 2. Vorstandstätigkeit Die Zusammensetzung des Vorstandes der CVP-Pratteln hat sich nicht verändert. Am 31.12.2006setzte sich der Vorstand wie folgt zusammen: Uwe Klein Präsident und Gemeinderat Wie schon in den früheren Jahresberichten erwähnt, konnte das Nachwuchsproblem und damit die Überalterung unserer Partei noch nicht gelöst werden. 2. Rückblick auf wichtige Abstimmungen Am 21. Mai, am 24. September und am 24. November 2006 konnten wir über diverse eidgenössische, kantonale und kommunale Vorlagen abstimmen. Am 21. Mai wurde in Pratteln über die Volksinitiative „Einführung Tempo 30 im Quartier Augstmatt-Fröschmatt-Grossmatt-Zweien entschieden. Sehr knapp hat der Souverän die Initiative abgelehnt. Der Bundesbeschluss über die Neuordnung der Verfassungsbestimmungen zur Bildung wurde angenommen. Am 24. September hatten wir über 3 eidgenössische- und 3 kantonale Vorlagen abzustimmen. Die Volksinitiative „Nationalbankgewinne für die AHV“ wurde abgelehnt. Das Bundesgesetz über die Ausländer und die Änderung des Asylgesetz wurde angenommen.Die 3 kantonalen Vorlagen wurde alle angenommen nämlich, Landratsbeschluss betr. Kant. Labor, Einmietung ins FUTURO der BGV in Liestal (Referendumsabstimmung), Gesetz über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal und das kantonale Alkohol und Tabakgesetz.Am 26. November konnten wir über folgende Vorlagen entscheiden: Bund: Bundesgesetz über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas; wurde angenommen, Bundesgesetz über die Familienzulagen; wurde angenommen.Kanton: Nichtformulierte Volksinitiative „für eine Schule mit Qualität“; wurde abgelehnt.Gemeinde: Nichtformulierte Volksinitiative “Reduktion des Plattler Gemeinderates“: Diese Initiative wurde sehr knapp abgelehnt, obwohl alle Parteien ausser der FDP sich klar dagegen ausgesprochen hatten.3. Delegiertenversammlungen Am 5. April, am 24. August und am 19. Oktober fanden auf kantonaler Ebene Delegiertenversammlungen statt. Schwerpunkt der Veranstaltungen waren 2006 die Vorbereitungs-arbeiten für die Regierungs- und Landratswahlen vom Februar 2007. Den Delegierten war klar, dass ohne „BÜZA“ der frei werdende Sitz von Elsbeth Schneider von der CVP nicht gehalten wwerden kann. 4. Tätigkeit im Einwohnerrat Ich kann nur wiederholen, was ich im letzjährigen Bericht schon aufgezeigt habe. Es ist ein grosser Nachteil, dass die CVP im Einwohnerrat nicht mehr als Fraktion (mind. 3 Personen) auftreten kann. Die Einwohnerrätin Olga Aeberhard und Einwohnerrat Ruedi Meury versuchen das beste aus dieser Situation zu machen. Im Februar 2008 sind Gemeindewahlen. Wir müssen alles daran setzen, im Jahr 2007 junge Kandidatinnen und Kandidaten für den Einwohnerrat zu nominieren. Ziel ist es, wieder Fraktionsstärke zu erhalten! 5.Tätigkeit im Gemeinderat Nach zweieinhalb Jahren Mitglied in der Exekutive konnte einiges eingeleitet und umgesetzt werden. Der Gemeinderat hat sich Legislaturziele gesetzt, welche vom Einwohnerrat lobend zur Kenntnis genommen wurden. Er ist bestrebt, diese gesteckten Ziele so weit es in seiner Macht steht, auch zu verwirklichen.So werden die Verwaltungsabteilungen neu strukturiert. Es wird der Umzug der Sozialdienste zurück in die Verwaltung vorbereitet. Ziel ist es, alles unter einem Dach zu vereinigen und damit personelle Ressourcen vermehrt für die Betreuung der Sozialhilfeklienten statt für administrative Tätigkeiten einzusetzen. Die Sozialhilfekosten stabilisieren sich, die Zahl der Ausgesteuerten geht zurück. Die gute Wirtschaftslage kommt uns da gerade zur rechten Zeit entgegen! Vermehrt wurde auch der Sozialhilfemissbrauch thematisiert. Mit einer externen Firma wurde auch hier ein Vertrag abgeschlossen. Für die Jobsuche von jugendlichen Sozialhilfeempfängern wurde ein externer Berater zugezogen. Ziel ist es, Jugendlichen, aber auch anderen Personen, bei der Bereitstellung von Bewerbungsunterlagen und der Stellensuche behilflich zu sein. Die Zahl der Asylanten ist immer noch rückläufig und belastet das Gemeindebudget nicht mehr. 6. Informationsblatt „Gemeinsam“ Unserem Redaktor Marc Mundorff war es auch im Jahr 2006 möglich, 4 Ausgaben, nämlich die Nummern 92 - 95 unseres Mitteilungsblattes „Gemeinsam“ herauszubringen. Dank gebührt auch den Inserenten welche von Rolf Wirz betreut werden. Die unentgeltliche Redaktion der Druck auch dem „Armenweg“ haben es ermöglicht unsere Mitglieder und Sympathisanten praktisch kostendeckend über die Aktivitäten der CVP auf dem Laufenden zu halten.Allen Beteiligten nochmals recht herzlichen Dank. 7. Schlussbemerkungen Alle Jahre wieder so auch in diesem Jahresbericht weise ich darauf hin, dass wir uns zu einem „Altersverein“ entwickeln. Ich habe vor ein paar Jahren schon das Präsidium in jüngere Hände legen wollen. Doch auf die jüngeren Hände warte ich noch immer!!! . Tröstlich ist, dass es den anderen Parteien nicht anders geht. Sie haben mit den ähnlichen Problemen zu kämpfen. Zum Schluss möchte ich allen Mitgliedern, Gönnern und Sympathisanten für Ihr Interesse an den Aktivitäten der CVP recht herzlich danken. Den Vorstandsmitgliedern danke ich dafür, dass Sie regelmässig an den Sitzungen teilzunehmen. Unserer Einwohnerrätin Olga Aeberhard und Einwohnerrat Ruedi Meury danke ich für Ihre Arbeit im Gemeindeparlament. Pratteln, 9. April 2007 Uwe KleinPräsident
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